Bald sind wir in Deidesheim

Hallo…………
an Alle die mit zum Weihnachtsmarkt in Deidesheim fahren,

zum einen…. es sind noch 4 – 5 Plätze im Bus frei….
also auf gehts… wer noch mitfahren möchte…..

zum anderen……wir werden so zwischen 13:00 und 13:30 in HP – Europaplatz abfahren
so das wir gegen 14:30 in Deidesheim ankommen werden.

Wir haben dann genügend Zeit, um den Weihnachtsmarkt unsicher zu machen, und alle kulinarischen Köstlichkeiten uns schmecken zu lassen.
Ich bin überzeugt, das jeder auch wieder was findet, dass ihn an diese Adventsfahrt erinnert
Ich denke da besonders an letztes Jahr, wo Wolfgang Schäfer seinen tollen Adventskalender aus Holz in Form eines Tannenbaums von Mayen mit nach Hause nahm und für dieses Jahr schon mit leckeren Sachen gefüllt hat.

Auch ein Besuch des Foto u. Film Museum das gerade 1 min. vom Adventsmarkt entfernt ist, lohnt sich mal anzuschauen !!

So gegen 18:30 – 19:00 Uhr werden wir nach Worms fahren, um dort im Brauhaus – Zwölf Apostel
unseren bestimmt schönen Ausflug ausklingen zu lassen, so das wir so gegen 22:00 Uhr wieder in Heppenheim sind.

Sollten noch Fragen auftauchen, ruft mich gerne an: 06252 / 913 472 oder 0171 / 497 4801

Herzlichst
Karl-Heinz Jahn

Mayen in der Eifel

Das Highlight des Jahres 2011 wurde absolviert.
Am 26 November war eine überschaubare, aber um so lustigere Gruppe des Jahrgangs 56/57 in Mayen zum Weihnachtsmarkt. Alle 25 Personen waren am Treffpunkt weit vor der Zeit komplett angekommen und so konnte der Bus sogar 15 Minuten früher losfahren. Mit am Bord – eine Tonne Gummibärchen. Es ging laut und lustig los. Die Fahrt dauerte kurzweilige 2 Stunden, jedoch mit der Zeit sind manche stiller geworden und haben sich sogar kleines Nickerchen genehmigt.
Das Wetter wurde bei der Planung gleich mitbestellt – es war zwar etwas windig, aber trocken.
Das Aussteigen aus dem Bus, hat uns wieder klar gemacht: die Gelenke sind auch nicht mehr, was sie mal waren. Rein in den Bus, knicken, OK. Aber nach 2 Stunden raus aus dem Bus und strecken… oooh, aua, uuuh, lach, lach.
Der Weihnachtsmarkt war im Hof und in der Gängen und Räumen der Genovevaburg eingerichtet.
Aber zuerst ein Glühwein! Oder zwei! Dabei haben uns paar Nikoläuse Musik zugespielt.
Mancher von uns hat sich gleich etwas mit einem leckeren Flammkuchen gestärkt. Leider gab es im Hof nur diese zwei Stände (das ist wirklich mager für ein Weihnachtsmarkt), mehr unten in der Fußgängerzone – aber wir hatten in der Burg noch viel zu tun, also wer keinen Flammkuchen mochte, der musste sich später um so mehr auf Abendessen freuen.
In der Burg wurden unzählige Handwerkswaren zu sehr angenehmen Preisen geboten (so christlich – in der Adventszeit), Weihnachtsschmuck, Geschenke, Dekoartikel, Kerzen, Holzschnitzereien. Utensilien und Deko aus Schiefer – ein Muss in Mayen, wo wir doch auf einem ganzen Berg aus Schiefer gestanden haben. Viele haben etwas gefunden, das als nettes Andenken an die Fahrt bleibt. Es war mal was anderes – ein Weihnachtsmarkt in Schlossgängen, unter Kronleuchtern und Stuckdecken. Und warm war es auch!!
Anschließend sind wir mit Fahrstuhl tief in den Berg gefahren – in das Schieferbergmuseum.
Verkleidet mit schicken Helmen und grauen Friesennerzen – sind wir allein in die Gänge los marschiert. Es war stolprig, eng, kantig, staubig und lustig. Wir haben Ausgänge gesehen wo „kein Ausgang“ war. Wir haben einen alten, verstaubten Arbeiter aus der Vergangenheit getroffen, der unermüdlich von der schweren Arbeit erzählt hat – und danach verstummt ist, bis die nächste Gruppe den Knopf gedrückt hat.
Eine Gruppe hat sich mit zwei Loren auf die rasante Fahrt durch die dunklen Gänge gemacht. Haha…
Wir haben alles angefasst, an den Wänden gekratzt, viele Informationstafeln angesehen und gelesen.
Das Bergwerk wurde im Krieg als Schutzraum benutzt – beeindruckend waren die, in einem Raum angereihten Koffer und alte Schuhe, vor allem Kinderschuhe. Da wurde uns wieder bewusst – nein, Krieg wollen wir nicht erleben!
Aus dem Bergwerk sind wir direkt nach oben – manche sogar über viele Treppen zu Fuß – zum Eifelmuseum aufgestiegen. Hier wurde eine bärige Bekanntschaft und ein flotter Dreier mit der Glankuh „Stina“ geschlossen. Kurzer Blick in die eine Halle, paar Schritte in der anderen. Für das Museum bräuchte man jedoch vieeeeeel mehr Zeit und Ruhe. Aber der Anfang wurde gemacht.
Auf dem Rückweg haben wir auf dem Weingut Buhl in Nierstein gemütlich und sehr gut gegessen.
Alle satt und warm – da war es im Bus wieder lustig und laut.
Um 22.30 sind wir zufrieden in Heppenheim zurückgekommen.
Wir bedanken uns bei der Organisatoren für die gelungene Fahrt und freuen uns auf das Programm für nächstes Jahr.

Die dunkle Seite von Frankfurt

Am 21.08.2010 durfte eine Gruppe des Jahrgangs die kriminelle Seite von Frankfurt kennenlernen. Nein, nicht die heutige, denn davon kann man genug in der Zeitung lesen, sondern die historische Kriminalgeschichte der Stadt, mit ihren Orten.
Wetter wurde vom Vorstand gleich mit eingeplant, und so haben wir tolle Sonne und blauen Himmel gehabt… und etwas Angst, ob wir genug Schatten finden.
Mit 23 abenteuerlustigen Kameraden sind wir mit Zug nach Frankfurt gefahren, was uns nostalgisch eingestimmt hat: „Wie früher, auf der Klassenfahrt“. Und so haben wir auch alle brav Händchen gehoben, als der Schaffner sehen sollte, wer denn zu der Sammelfahrkarte gehört.
Mit U-Bahn ging es weiter zum Römer – Zentrum der Altstadt, voll Leben und Trubel.
In Erwartung auf unsere Führerin, haben wir ein Gruppenfoto gemacht (für die Presse) und Eis geschleckt.
Frau Grundmann hat uns zuerst zum Hügel der Stadt geführt, der mit 7,7 Meter, als höchste Stelle hier am Main, der Stadt den Anfang gegeben hat. Hier haben sich schon die Römer über dem Wasser trocken gehalten, was die Ausgrabungen vom Kastell bezeugen. An verschiedenen Stellen konnten wir uns bildliche Erzählungen aus der Geschichte der bösen Buben anhören, aus den Zeiten, als Strafen bis zum bitteren Ende vollzogen wurden, wie Sotten, Rädern, Vierteilen, Abschneiden von „mitmachenden“ Körperteilen (z.B dem Dieb – ab die Hand!). Abgetrennten Daumen hat man gern in der Tasche als Talisman gehalten, damit das Geld nicht ausgeht. Aha!! deswegen sind unsere Konten wohl meist leer! Weil man heute so schlecht an passende Daumen kommt…
Am Main haben wir erfahren, dass für Frauen besondere Behandlungen vorgesehen waren (immer diese Sonderstellungen), sie wurden nicht erhängt, sondern in Fässern ertränkt.
Ein Fall aus der Juristenzeit Johann Wolfgang Goethes in Frankfurt, hat ihm als Vorlage zu Gretchen im „Faust“ gedient.
Wir haben an der Pauluskirche kurz angehalten, wo 1848 bis -49 die Deutsche Nationalversammlung getagt hat. Und in Heppenheim, im Halben Mond hat doch die Vorversammlung stattgefunden!
An der Nordseite vom Main haben früher die „Pfeffersäcke“ gelebt, Leute die Geld gemacht und verdient haben, also Kaufleute, Bänker. Und an der Südseite, in Sachsenhausen wurde „mit Händen gearbeitet“, dort lebten Gärtner, Handwerker, Bäcker.
Über den Eisensteg haben wir dann die Seiten gewechselt, um in Sachsenhausen im „Apfelwein Wagner“ bei Apfelwein und gutem Essen einen gemütlichen Abschluss zu finden.
Mit U-Bahn und Zug haben wir zu nächtlichen Stunde Heppenheim erreicht. Immer noch lustig, wenn auch schon etwas stiller…
In Erinnerung bleibt uns ein schöner Tag, mit viel guter Laune, interessanten Informationen und lustigen Episoden.
Ein verdienter Dank an die Organisatoren.
Und eine Idee für nächstes Jahr ist auch schon gekeimt.

Hier ein Vorgeschmack auf die Bilder. Sobald uns die Fotos von anderen Teilnehmern zukommen, erweitern wir die Galerie…

Starkenburg-Sternwarte – 29.08.2009

Am Samstag, 29.08. haben wir, in geselliger Gruppe des Jahrgangs 56/57, das Highlight des Jahres 2009 realisiert.
Angesagt war die Besichtigung der Starkenburg-Sternwarte und danach – gemeinsame Zeit in der Burgschenke.
Treffpunkt war am Parkplatz unterhalb der Sternwarte, der schön im Wald, recht hoch am Schlossberg liegt – wenn man dort angekommen, oder besser angefahren ist,, hat man schon ganz Heppenheim weit unter sich und ist dem Ziel (die Burg) sehr nahe. Na, fast…
Wie in einer Kurzmitteilung in der Zeitung zu lesen war, sollte uns am Treffpunkt eine Überraschung erwarten.
O ja! Das war toll. An einer provisorischen Bar wurde Sekt und Saft ausgeschenkt und damit der Magen noch bisschen Ruhe für den Sternenvortrag hat – Laugenbrezel. Die Gruppe war dieses Jahr nicht groß, etwa 25, aber lustig.
In der Sternwarte hat uns ein älterer Herr begrüßt. Anfangs sind wir uns ein bisschen wie Kinder vorgekommen: habt ihr Fragen? und was ist die Sonne? Na, wer weiß es? Und ein Stöppkes war dabei, der wusste manches. Aber hallo!!
Der Herr hat uns jedoch mit Begeisterung über komplizierte Sachen des Universums auf ganz einfache Art erzählt. Es war lustig und keinen Moment langweilig. Man denkt, wenn man “50+” ist, weiß man (fast) alles, aber wir haben viel dazu gelernt.
Alles hat sich in Millionen und Milliarden Jahren, in Hunderten und Tausenden Grad Celsius (+ und -) ausgedrückt. Da ist uns wieder bewusst geworden, dass wir, mit unseren 80-90 Jahren auf der Erde, so ein unbedeutendes Krümmelchen sind, aber nehmen uns so wichtig. Die Sonne glüht, um sie dreht sich unsere Welt, Erde steht unter ihrem Einfluss – erwärmt sich oder kühlt ab. Die Politiker wollen zwar die Erderwärmung stoppen, aber sie können noch nicht mal unsere Renten sichern…
Wir durften auch in die astronomische Werkstatt – hier waren verschiedene Teleskope. Einen der kleineren, wie da, könnte man sogar kaufen, nur für 8000€ – aber vielleicht ließe sich noch was am Preis machen …
Nur in die Sonne konnten wir nicht schauen, weil die Wolken sie teilweise verdeckt haben.
Weiter zu Fuß (manche sind auch vorgefahren) hinauf, zur Burg. Unterwegs konnten wir wunderschöne weite Aussicht auf die Stadt, Ludwigshafen, Mannheim, Hunsrück bewundern. Die Luft war so klar, wie selten – was eigentlich kein gutes Zeichen für Wetter der nächsten Tage ist.
Aber erst haben wir noch bei gutem Wetter draußen, an der Burgschänke, gesessen, gut gespeist, gut getrunken, viel geredet und gelacht.
Neben uns hat ein Schlosshund Wache gehalten – war wohl der Melampus…
Über uns die Starkenburg.
Und als Hepprumer (gebürtig oder reingerutscht) kann man sagen: ach, was wohnen wir hier schön!