Starkenburg-Sternwarte – 29.08.2009

Am Samstag, 29.08. haben wir, in geselliger Gruppe des Jahrgangs 56/57, das Highlight des Jahres 2009 realisiert.
Angesagt war die Besichtigung der Starkenburg-Sternwarte und danach – gemeinsame Zeit in der Burgschenke.
Treffpunkt war am Parkplatz unterhalb der Sternwarte, der schön im Wald, recht hoch am Schlossberg liegt – wenn man dort angekommen, oder besser angefahren ist,, hat man schon ganz Heppenheim weit unter sich und ist dem Ziel (die Burg) sehr nahe. Na, fast…
Wie in einer Kurzmitteilung in der Zeitung zu lesen war, sollte uns am Treffpunkt eine Überraschung erwarten.
O ja! Das war toll. An einer provisorischen Bar wurde Sekt und Saft ausgeschenkt und damit der Magen noch bisschen Ruhe für den Sternenvortrag hat – Laugenbrezel. Die Gruppe war dieses Jahr nicht groß, etwa 25, aber lustig.
In der Sternwarte hat uns ein älterer Herr begrüßt. Anfangs sind wir uns ein bisschen wie Kinder vorgekommen: habt ihr Fragen? und was ist die Sonne? Na, wer weiß es? Und ein Stöppkes war dabei, der wusste manches. Aber hallo!!
Der Herr hat uns jedoch mit Begeisterung über komplizierte Sachen des Universums auf ganz einfache Art erzählt. Es war lustig und keinen Moment langweilig. Man denkt, wenn man “50+” ist, weiß man (fast) alles, aber wir haben viel dazu gelernt.
Alles hat sich in Millionen und Milliarden Jahren, in Hunderten und Tausenden Grad Celsius (+ und -) ausgedrückt. Da ist uns wieder bewusst geworden, dass wir, mit unseren 80-90 Jahren auf der Erde, so ein unbedeutendes Krümmelchen sind, aber nehmen uns so wichtig. Die Sonne glüht, um sie dreht sich unsere Welt, Erde steht unter ihrem Einfluss – erwärmt sich oder kühlt ab. Die Politiker wollen zwar die Erderwärmung stoppen, aber sie können noch nicht mal unsere Renten sichern…
Wir durften auch in die astronomische Werkstatt – hier waren verschiedene Teleskope. Einen der kleineren, wie da, könnte man sogar kaufen, nur für 8000€ – aber vielleicht ließe sich noch was am Preis machen …
Nur in die Sonne konnten wir nicht schauen, weil die Wolken sie teilweise verdeckt haben.
Weiter zu Fuß (manche sind auch vorgefahren) hinauf, zur Burg. Unterwegs konnten wir wunderschöne weite Aussicht auf die Stadt, Ludwigshafen, Mannheim, Hunsrück bewundern. Die Luft war so klar, wie selten – was eigentlich kein gutes Zeichen für Wetter der nächsten Tage ist.
Aber erst haben wir noch bei gutem Wetter draußen, an der Burgschänke, gesessen, gut gespeist, gut getrunken, viel geredet und gelacht.
Neben uns hat ein Schlosshund Wache gehalten – war wohl der Melampus…
Über uns die Starkenburg.
Und als Hepprumer (gebürtig oder reingerutscht) kann man sagen: ach, was wohnen wir hier schön!

Odenwaldquelle – 30.08.2008

Am 30. August erlebten wir das Highlight des Jahres 2008:
Wir besichtigten unsere Odenwaldquelle, einen Mineralwasserproduzenten. Es war faszinierend zu sehen, wie der Weg vom Leergut – insbesondere PET-Flaschen – zur frisch abgefüllten Ware verläuft.
Da der Betrieb an diesem Tag stillstand, konnten wir den Erläuterungen konzentriert folgen. An einem regulären Arbeitstag wäre das wegen des Lärmpegels – vor allem durch die klirrenden Flaschen auf dem Förderband – schlicht unmöglich gewesen.
Anschließend besichtigten wir eine neue Bohrstelle auf der gegenüberliegenden Seite der B3 – erstmals wurde hier bis zu 150 Meter tief gebohrt.
Etwas klüger, aber auch deutlich hungriger, spazierten wir entlang der Felder zum Vogelpark. Dort warteten bereits Grill und Salate (satt!). Später gab es noch Eis und eine beachtliche Menge Mohrenköpfe.
Wir saßen gemütlich in der … Papageienecke. Die Papageien schienen sich durch unsere Anwesenheit in ihrem Dasein gestört zu fühlen – sie mischten den ganzen Abend schrill und unermüdlich mit, hingen am Gitter, mal kopfüber, mal quer, und starrten uns an.
Jemand meinte, Papageien würden zu Hause viel Dreck machen – diese hier nicht. Die hätten wir vermutlich schon vorher … gekillt. Aber im Park dürfen sie, gemeinsam mit Flamingos, Störchen, Enten, Eulen und anderem Gefieder, tun und lassen, was sie wollen. Und wem das nicht gefällt – der bleibt eben hinter den Gittern!
Ein rundum gelungener Tag: spannende Einblicke, entspannter Ausklang im Park.
Wir sind gespannt auf den Plan fürs nächste Jahr.