Februar
28. Februar – 19:30 Uhr
🍷 Stammtisch im „Zum Alten Landgasthaus“, Darmstädter Straße 69
28. Februar – 19:30 Uhr
🍷 Stammtisch im „Zum Alten Landgasthaus“, Darmstädter Straße 69
Schöne Traditionen soll man pflegen.
Auch unser Jahrgang entwickelt eine – Treffen in der Adventszeit.
Diesmal sind wir gleich am 1. Dezember in die Pflaz nach Deidesheim gefahren.
Nach kurzweiliger Busfahrt haben wir uns in das vor weihnachtliche Leben des kleinen Städtchens gestürzt.
Fast vier Stunden durften wir „frei laufen“, was dazu geführt hat, dass manche sich gleich aus den Augen verloren haben, andere haben sich dann wiedergefunden, hier und da, am Stand mit Glühwein oder sündigen Krapfen mit Vaniliecreme, entdeckte man bekannte Gesichter in gut gelaunten Gruppen.
Da hat jemand Mütze gesucht und seidenes Tuch gefunden, ein deidesheimer „Willkommen“-Engel wird einen Eingang zieren, die schokolierten Äpfel wurden gleich aufgegessen, in paar Häuser werden demnächst Tomaten mit neuem Gewürz besonders lecker schmecken… Und ein Stühlchen für Enkelchen wurde sofort auf der Strasse auf seine Standfestigkeit so erfogreich getestet, dass zwei fremde Herren gleich zu guter Tat vorschreiten wollten.
Lustig war`s.
Wer wollte, konnte sich auch vor der Kälte in nahe liegendes Filmmuseum flüchten, aber so viel bekannt, war von uns niemand dort.
Auf dem Rückweg haben wir noch in Worms bei „Zwölf Aposteln“ eingekehrt. Im Brauhaus konnten verschiedene himmlische Malztröpfchen und Speisen geniessen. Wobei Pläne und Ideen für Advent 2013 geschmiedet wurden.
Gut gelaunt kehrten wir um 22:00 Uhr zurück.
Hallo…………
an Alle die mit zum Weihnachtsmarkt in Deidesheim fahren,
zum einen…. es sind noch 4 – 5 Plätze im Bus frei….
also auf gehts… wer noch mitfahren möchte…..
zum anderen……wir werden so zwischen 13:00 und 13:30 in HP – Europaplatz abfahren
so das wir gegen 14:30 in Deidesheim ankommen werden.
Wir haben dann genügend Zeit, um den Weihnachtsmarkt unsicher zu machen, und alle kulinarischen Köstlichkeiten uns schmecken zu lassen.
Ich bin überzeugt, das jeder auch wieder was findet, dass ihn an diese Adventsfahrt erinnert
Ich denke da besonders an letztes Jahr, wo Wolfgang Schäfer seinen tollen Adventskalender aus Holz in Form eines Tannenbaums von Mayen mit nach Hause nahm und für dieses Jahr schon mit leckeren Sachen gefüllt hat.
Auch ein Besuch des Foto u. Film Museum das gerade 1 min. vom Adventsmarkt entfernt ist, lohnt sich mal anzuschauen !!
So gegen 18:30 – 19:00 Uhr werden wir nach Worms fahren, um dort im Brauhaus – Zwölf Apostel
unseren bestimmt schönen Ausflug ausklingen zu lassen, so das wir so gegen 22:00 Uhr wieder in Heppenheim sind.
Sollten noch Fragen auftauchen, ruft mich gerne an: 06252 / 913 472 oder 0171 / 497 4801
Herzlichst
Karl-Heinz Jahn
Am 18.08.2012 haben wir, trotz kochenden Hitze, die geplante Galgenwanderung absolviert. Die Gruppe war wie immer, nicht zu groß (ca. 30 Personen), aber lustig.
Die Führung in die grausige Geschichte der Stadt hat unser Jahrgangskamerad Karl übernommen. Prof.Dr. Karl Härter ist Mitglied im Heppenheimer Geschichtsverein. Geschichte ist seine Passion, er erzählt sie nicht nur, er lebt sie!
Am Rathaus – Hauptsitz des alten Rechts – das uns einen ausreichenden Schatten gespendet hat, haben wir die Ganovenjagd begonnen. Es war sehr heiß, so konnten wir schon mal ein Strafmaß nachfühlen – das Verbrennen.
Hier haben wir erfahren, warum die Liebigapotheke ähnlich aussieht wie das Rathaus: früher war dort eine Gaststätte und die Gerichtsbarkeit hat gern dort die Sitzungen verlegt.
Am Pranger, links und rechts vom Eingang, wurden öffentlich die Halunken gestellt. Dazu gehörten damals auch Ehebrecher.
Ojej, wir haben nur zwei Pranger, da wäre heute aber eng…
02. Februar – 19:30 Uhr
🍷 Stammtisch im „Zum Reitstall“, Heinrich-Heine-Str. 11
Es ist manchmal schön, sich mit fremden Federn zu schmücken, sie stehen einem besonders gut… haha.
Unser Jahrgang kann es auch, denn wir haben einen bekannten Sänger in den Reihen.
Heute, am 10.12. hat uns aus der Tageszeitung „Starkenburger Echo“ ein nettes bekanntes Gesicht begrüßt.
Barney Beier gehört zu unserem Jahrgang, obwohl wir ihn nie sehen. Es sind sicher die vielen Termine, die ihn an den Treffs hindern. Er war nur bei der 50-Jahre-Feier und hat uns dabei mit paar Songs den Abend verschönert. Und wie!!
Vor Jahren hat man ihn auch u.a. bei Fastnachtumzug auf dem Marktplatz, mit seiner Band „Logger vum Hogger“ gesehen und gehört.
Seine rauchige Stimme ist auch schwer zu vergessen.
Mehr im Zeitungsartikel.
Das Highlight des Jahres 2011 wurde absolviert.
Am 26 November war eine überschaubare, aber um so lustigere Gruppe des Jahrgangs 56/57 in Mayen zum Weihnachtsmarkt. Alle 25 Personen waren am Treffpunkt weit vor der Zeit komplett angekommen und so konnte der Bus sogar 15 Minuten früher losfahren. Mit am Bord – eine Tonne Gummibärchen. Es ging laut und lustig los. Die Fahrt dauerte kurzweilige 2 Stunden, jedoch mit der Zeit sind manche stiller geworden und haben sich sogar kleines Nickerchen genehmigt.
Das Wetter wurde bei der Planung gleich mitbestellt – es war zwar etwas windig, aber trocken.
Das Aussteigen aus dem Bus, hat uns wieder klar gemacht: die Gelenke sind auch nicht mehr, was sie mal waren. Rein in den Bus, knicken, OK. Aber nach 2 Stunden raus aus dem Bus und strecken… oooh, aua, uuuh, lach, lach.
Der Weihnachtsmarkt war im Hof und in der Gängen und Räumen der Genovevaburg eingerichtet.
Aber zuerst ein Glühwein! Oder zwei! Dabei haben uns paar Nikoläuse Musik zugespielt.
Mancher von uns hat sich gleich etwas mit einem leckeren Flammkuchen gestärkt. Leider gab es im Hof nur diese zwei Stände (das ist wirklich mager für ein Weihnachtsmarkt), mehr unten in der Fußgängerzone – aber wir hatten in der Burg noch viel zu tun, also wer keinen Flammkuchen mochte, der musste sich später um so mehr auf Abendessen freuen.
In der Burg wurden unzählige Handwerkswaren zu sehr angenehmen Preisen geboten (so christlich – in der Adventszeit), Weihnachtsschmuck, Geschenke, Dekoartikel, Kerzen, Holzschnitzereien. Utensilien und Deko aus Schiefer – ein Muss in Mayen, wo wir doch auf einem ganzen Berg aus Schiefer gestanden haben. Viele haben etwas gefunden, das als nettes Andenken an die Fahrt bleibt. Es war mal was anderes – ein Weihnachtsmarkt in Schlossgängen, unter Kronleuchtern und Stuckdecken. Und warm war es auch!!
Anschließend sind wir mit Fahrstuhl tief in den Berg gefahren – in das Schieferbergmuseum.
Verkleidet mit schicken Helmen und grauen Friesennerzen – sind wir allein in die Gänge los marschiert. Es war stolprig, eng, kantig, staubig und lustig. Wir haben Ausgänge gesehen wo „kein Ausgang“ war. Wir haben einen alten, verstaubten Arbeiter aus der Vergangenheit getroffen, der unermüdlich von der schweren Arbeit erzählt hat – und danach verstummt ist, bis die nächste Gruppe den Knopf gedrückt hat.
Eine Gruppe hat sich mit zwei Loren auf die rasante Fahrt durch die dunklen Gänge gemacht. Haha…
Wir haben alles angefasst, an den Wänden gekratzt, viele Informationstafeln angesehen und gelesen.
Das Bergwerk wurde im Krieg als Schutzraum benutzt – beeindruckend waren die, in einem Raum angereihten Koffer und alte Schuhe, vor allem Kinderschuhe. Da wurde uns wieder bewusst – nein, Krieg wollen wir nicht erleben!
Aus dem Bergwerk sind wir direkt nach oben – manche sogar über viele Treppen zu Fuß – zum Eifelmuseum aufgestiegen. Hier wurde eine bärige Bekanntschaft und ein flotter Dreier mit der Glankuh „Stina“ geschlossen. Kurzer Blick in die eine Halle, paar Schritte in der anderen. Für das Museum bräuchte man jedoch vieeeeeel mehr Zeit und Ruhe. Aber der Anfang wurde gemacht.
Auf dem Rückweg haben wir auf dem Weingut Buhl in Nierstein gemütlich und sehr gut gegessen.
Alle satt und warm – da war es im Bus wieder lustig und laut.
Um 22.30 sind wir zufrieden in Heppenheim zurückgekommen.
Wir bedanken uns bei der Organisatoren für die gelungene Fahrt und freuen uns auf das Programm für nächstes Jahr.
Am 27.08.2011 haben wir 55 Jahre im Röderhof in Oberhambach gefeiert.
Der eine etwas verfrüht, der andere verspätet – mit 40 Personen, einige mit Partner, haben wir uns auf dem halben Weg zu 60 getroffen.
Das Wetter wollte leider nicht mit uns feiern, die Sonne hat sich in den letzten Tagen verbraucht und für uns ist kühle Luft mit regnerischen Wolken geblieben. So mussten wir ins Haus gehen, statt wie erhofft schön sommerlich draußen im Hof zu sitzen.
Das hat jedoch der guten Stimmung nicht geschadet, alle haben die Gelegenheit für viele Gespräche wahrgenommen.
Das Essen war einfach und rustikal, aber lecker – eben wie auf dem Bauernhof. Nur an Getränken hat es etwas gemangelt. Nicht, dass wir so viel getrunken haben, sondern, weil die Auswahl sehr bescheiden und Mengen gering waren.
Manche heiße Herzen haben sogar jugendlich die Beine geschwungen. Und wie!
Eine Vorfreude auf die Adventsreise hat sich breit gemacht, denn am 26 November geht es mit Bus nach Mayen/Eifel.
Denkt an die Anmeldungen!
17. Februar – 19:30 Uhr
🍷 Stammtisch im „Zum Reitstall“, Heinrich-Heine-Str. 11
Am 21.08.2010 durfte eine Gruppe des Jahrgangs die kriminelle Seite von Frankfurt kennenlernen. Nein, nicht die heutige, denn davon kann man genug in der Zeitung lesen, sondern die historische Kriminalgeschichte der Stadt, mit ihren Orten.
Wetter wurde vom Vorstand gleich mit eingeplant, und so haben wir tolle Sonne und blauen Himmel gehabt… und etwas Angst, ob wir genug Schatten finden.
Mit 23 abenteuerlustigen Kameraden sind wir mit Zug nach Frankfurt gefahren, was uns nostalgisch eingestimmt hat: „Wie früher, auf der Klassenfahrt“. Und so haben wir auch alle brav Händchen gehoben, als der Schaffner sehen sollte, wer denn zu der Sammelfahrkarte gehört.
Mit U-Bahn ging es weiter zum Römer – Zentrum der Altstadt, voll Leben und Trubel.
In Erwartung auf unsere Führerin, haben wir ein Gruppenfoto gemacht (für die Presse) und Eis geschleckt.
Frau Grundmann hat uns zuerst zum Hügel der Stadt geführt, der mit 7,7 Meter, als höchste Stelle hier am Main, der Stadt den Anfang gegeben hat. Hier haben sich schon die Römer über dem Wasser trocken gehalten, was die Ausgrabungen vom Kastell bezeugen. An verschiedenen Stellen konnten wir uns bildliche Erzählungen aus der Geschichte der bösen Buben anhören, aus den Zeiten, als Strafen bis zum bitteren Ende vollzogen wurden, wie Sotten, Rädern, Vierteilen, Abschneiden von „mitmachenden“ Körperteilen (z.B dem Dieb – ab die Hand!). Abgetrennten Daumen hat man gern in der Tasche als Talisman gehalten, damit das Geld nicht ausgeht. Aha!! deswegen sind unsere Konten wohl meist leer! Weil man heute so schlecht an passende Daumen kommt…
Am Main haben wir erfahren, dass für Frauen besondere Behandlungen vorgesehen waren (immer diese Sonderstellungen), sie wurden nicht erhängt, sondern in Fässern ertränkt.
Ein Fall aus der Juristenzeit Johann Wolfgang Goethes in Frankfurt, hat ihm als Vorlage zu Gretchen im „Faust“ gedient.
Wir haben an der Pauluskirche kurz angehalten, wo 1848 bis -49 die Deutsche Nationalversammlung getagt hat. Und in Heppenheim, im Halben Mond hat doch die Vorversammlung stattgefunden!
An der Nordseite vom Main haben früher die „Pfeffersäcke“ gelebt, Leute die Geld gemacht und verdient haben, also Kaufleute, Bänker. Und an der Südseite, in Sachsenhausen wurde „mit Händen gearbeitet“, dort lebten Gärtner, Handwerker, Bäcker.
Über den Eisensteg haben wir dann die Seiten gewechselt, um in Sachsenhausen im „Apfelwein Wagner“ bei Apfelwein und gutem Essen einen gemütlichen Abschluss zu finden.
Mit U-Bahn und Zug haben wir zu nächtlichen Stunde Heppenheim erreicht. Immer noch lustig, wenn auch schon etwas stiller…
In Erinnerung bleibt uns ein schöner Tag, mit viel guter Laune, interessanten Informationen und lustigen Episoden.
Ein verdienter Dank an die Organisatoren.
Und eine Idee für nächstes Jahr ist auch schon gekeimt.
Hier ein Vorgeschmack auf die Bilder. Sobald uns die Fotos von anderen Teilnehmern zukommen, erweitern wir die Galerie…